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LES ENFANTS DE BARBARIE

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Koproduktion Collectif barbare / TOJO Theater Bern / Theater Tuchlaube Aarau

Von 1926 bis 1972 wurden im Namen des Hilfswerks «Kinder der Landstrasse» mindestens 600 Kinder von Fahrenden von ihren Eltern und Familien getrennt.
Fahrende Eltern galten als unfähig Kinder zu erziehen und das Sorgerecht wurde ihnen entzogen. Die Kinder wurden in Waisenhäuser oder Erziehungsanstalten gesteckt, in psychiatrische Anstalten eingewiesen oder in Gastfamilien untergebracht. So gerieten viele von ihnen an wenig zimperliche Leute, deren Vorurteile gegenüber Fahrenden eine schlechte Behandlung rechtfertigten. Sie wurden Mägde und Knechte auf Bauernhöfen, oder als billige Arbeitskräfte in Fabriken und im Dienstleistungsgewerbe ausgenutzt. Die meisten Kinder haben ihre Familien nie wieder gesehen.

Das Hauptinteresse des Stückes gilt dem Phänomen der Fremdenangst. Der Abgrenzung, Absicherung und Verteidigung gegen Andersartige. Dem Impuls, zu zerstören, was uns verstört. Die Affäre «Kinder der Landstrasse» ist ein perfektes Abbild einer geschlossenen und klischeehaften Wahrnehmung der Anderen, die zu Angst und Intoleranz führt. Zur Ablehnung von Menschen und deren Lebensgewohnheiten, die nicht unserem Lebensmodell enstsprechen. Die Konsequenzen und Massnahmen daraus können, wie in diesem Fall, grauenhaft und unmenschlich sein.

mehr infos: http://collectif-barbare.ch/D/sub_projets/sub_enfants/D_barbarie_grandroute.html

2019: REVOX (Arbeitstitel)

2019: Winterreise

2018: konzerten

2017: le grand cahier
(Cb*)

2016: l'histoire du soldat (Cb*)

2016: Nachtreise


2015: ich möchte nur noch spielen (Cb*)

2014: Jakob von Gunten
(Cb*)

2011-14: Pianiste
solo Programm

work in progress...

2011-13: Alle deine Namen
(Cb*)

2011-12: Wolfsein oder
nicht sein

2009: les paradis barbares
(Cb*)

2008: les enfants de barbarie (Cb*)

2007: les rituels barbares
(Cb*)

2006: Monte Verità



(Cb*)= Collectif barbare



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