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MONTE VERITA

Richard Strauss, Sinnsuche und Sonnenbad…

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1905 gründeten Ida Hoffmann und Henri Oedenkoven auf einem Hügel oberhalb von Ascona das Sanatorium «Monte Verità». Es sollte ein Ort sein, wo das lügnerische Gebaren der Geschäftswelt und die konventionellen Vorurteile der bürgerlichen Gesellschaft überwunden werden. Der Vegetarismus, kombiniert mit Sonnenbad und Lichtluftkuren gehörten zum Kulturprogramm.

Das Lebensglück neu definieren, indem man gesellschaftlicher Misere und Umweltverschmutzung den Rücken zukehrt, sich vegetarisch ernährt und barfuss geht... dies waren Bestrebungen, um eine Form «wahrhaftiger» Lebensgemeinschaft zu gründen. Ausserhalb der Gemeinschaft enthüllten die Schicksale einzelner allerdings die Ambivalenz des utopischen Projekts: Gekleidet in Tierfelle irrte Gustav Gräser im bombardierten München umher, als namenloser Bettler verstarb Otto Gross in Berlin, Erich Mühsam unterlag den KZ-Torturen der Nazis, während von Laban in Ergebenheit zu Goebbels Deutscher Ballett-Meister wurde.
Monte Verità war für viele was es hätte sein können, gelebte Utopie, eine Hoffnung und ein Begegnungsort, wo sich die Sehnsucht nach einem Besseren Leben erfüllen sollte.

mehr infos: http://collectif-barbare.ch/D/sub_projets/sub_monte/D_monte_thematique.html

2019: REVOX (Arbeitstitel)

2019: Winterreise

2018: konzerten

2017: le grand cahier
(Cb*)

2016: l'histoire du soldat (Cb*)

2016: Nachtreise

2015: ich möchte nur noch spielen (Cb*)

2014: Jakob von Gunten
(Cb*)

2011-14: Pianiste
solo Programm

work in progress...

2011-13: Alle deine Namen
(Cb*)

2011-12: Wolfsein oder
nicht sein

2009: les paradis barbares
(Cb*)

2008: les enfants de barbarie
(Cb*)

2007: les rituels barbares
(Cb*)

2006: Monte Verità



(Cb*)= Collectif barbare



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